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Full text of "3&4"

283 



Partitur 



Norbert Rudolf Hoffmann 



Fogata 

fur sinfonisches Blasorchester 



Besetzung: 



Bezeichnung in der Partitur 



Abkiirzung 



2 
2 
1 
1 
1 
1 
2 
1 
1 
2 
2 

1 
1 
1 



Floten 

Klarinetten in B b 
Sopransaxofon in B b 
Altsaxofon in E b 
Tenorsaxofon in B b 
Baritonsaxofon in E b 
Trompeten in B b 
Tenorposaune 
Bassposaune 
Fliigelhorner in B b 
Euphonien in C 
Stimmen auch inB b 
Tuba 

groBes Becken, hangend 
groBe Trommel 



Fl 

Kl 

SSx 

ASx 

TSx 

BSx 

Trp 

Pos 

BPos 

FH 

Eu 

Tb 

Bck 

grTr 



Alle Instrumente sind in den iiblichen Transpositionen notiert. 



Auffuhrungsdauer: 3 min. 

Die Passagen zwischen % und D.S. (Takte 4. ..11, 29. ..36, 54. ..61, 80. ..87) konnen wiederholt werden; 
die Auffuhrungsdauer erhoht sich dadurch entsprechend. 



283 



-2- 



Vorwort 

Die Musik der Anden ist in den letzten Jahrzehnten in Europa ziemlich bekannt geworden, wenngleich 
in einer unserem Musikgeschmack stark angepassten Verballhornung - authentische Formen dieser 
Musik bekommt man bei uns nicht zu horen. 

Die Urspriinge der Andenmusik reichen weit in die vorspanische Zeit zuriick. Verwendet wurden aus- 
schlieBlich Bias- und Schlaginstrumente; Saiteninstrumente, die heute in den Anden recht beliebt sind, 
wurden erst von den spanischen Eroberern eingefiihrt. 

Mit unserer Vorstellung von Tonalitat hat diese Musik wenig zu tun. Oft liegt den Stiicken Pentatonik 
zugrunde, fast haufiger trifft man aber auf Skalen aus 6 oder vier (e g h d) Tonen. 

Siku oder Panflote 

Sehr verbreitet sind Sikus, bei uns als Panfloten bekannt, die in verschiedenen GroBen gebaut werden. 
StandardmaBig besteht ein Siku aus 13 unten verschlossenen Rohren, die in zwei Reihen angeordnet 
und in den Tonen von G-Dur gestimmt sind. Der tiefste Ton ist gewohnlich ein D, der Tonumfang 
reicht also z.B. von d' bis h"; in Gebrauch sind Instrumente von der Bassregion bis zum hochsten Dis- 
kant. 

Sikuri-Form 

Im Lauf der Jahrhunderte hat sich eine Reihe verbreiteter Formschemata entwickelt. Eines davon ist 
der Sikuri (auch unter Huayno und anderen Namen bekannt), der wie folgt aufgebaut ist: 



X 

Einleitung ; A 

A, B, Coda: Formteile 



IT 



Rep. : 



B 



Rep. 



Coda 



Rep. 



Schlussakk. 



Rep.: Repique (s. unten) 

Die Passage zwischen X und Y kann beliebig oft wiederholt werden, das Tempo ist immer ungefahr 
M.M. 84 fur ein Viertel. Die letzte (manchmal auch die vorletzte) Wiederholung wird schneller 
(M.M. 96 oder M.M. 106) gespielt; bei der letzten Wiederholung entfallt der letzte Repique. 

Repique 

Ein kurzes, im Sikuri mehrmals und immer in gleicher Gestalt vorkommendes Teilstuck ist der Repi- 
que, am ehesten mit „Klingeln" zu iibersetzen, was manchen an seine Schulzeit erinnern wird - tat- 
sachlich trennt der Repique einzelne Teile eines Stuckes voneinander und hat damit eine stark formbil- 
dende Funktion. In der Regel besteht der Repique aus einer raschen Abfolge zweier verschiedener 
Tone, haufig im Oktavabstand, die von zwei Spielern abwechselnd ausgefiihrt wird. In vielen Stiicken, 
die bei uns in Europa zu horen sind, wird der aufmerksame Zuhorer diese Repique bemerken. 

tfber das Stuck 

Das vorliegende Stuck „Fogata" (span.: „offenes Feuer") greift Anregungen aus dieser Musik auf. 
Formal handelt es sich um einen Sikuri. Allerdings muss ganz klar festgestellt werden, dass es sich 
dabei keineswegs um eine Musik im Andenstil handelt. Dass die Tone von G-Dur im vorliegenden 
Werk eine bedeutende Rolle spielen, ist eine Anlehnung an die Andenmusik, die ihre Begriindung in 
den obigen Ausfuhrungen iiber die Panfloten findet. 

Norbert Hoffmann 



-3- 

Fogata 



Norbert Rudolf Hoffmann 



Largo (J = 56) 



1 . Trompete in B" 



2. Trompete in B" 



Tenorposaune 



Bassposaune 



1 . Fliigelhorn in B" 



2. Fliigelhorn in B" 



1. Euphonium in C 



2. Euphonium in C 



Tuba 



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Largo (J « 56) 



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Largo (J = 56) 



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Tempo di Sikuri con moto (J ~ 96) 



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Tempo di Sikuri mollo mosso (J = 106) 
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